{"id":16,"date":"2012-10-13T19:39:51","date_gmt":"2012-10-13T19:39:51","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.gabelbach.eu\/?page_id=16"},"modified":"2015-02-01T14:06:04","modified_gmt":"2015-02-01T14:06:04","slug":"feuerwehr","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/neu.gabelbach.eu\/?page_id=16","title":{"rendered":"Feuerwehr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gr\u00fcndung:\u00a0<\/strong><br \/>\nEine Feuerwehr gibt es in Gabelbach nicht erst seit 1878. Bereits Jahre zuvor bestand eine Pflichtfeuerwehr. Am 24. Oktober 1878 wurde die &#8220;Freiwillige Feuerwehr Gabelbach&#8221; gegr\u00fcndet. Anla\u00df hierf\u00fcr war die Beschaffung einer neuen L\u00f6schmaschine (kleine Spritze auf einem Handgestell aus der Fabrik Bl\u00fcmlein,W\u00fcrzburg) durch die Gemeinde Gabelbach unter ihrem damaligen B\u00fcrgermeister Baumeister. Die Pr\u00fcfung dieser L\u00f6schmaschine fiel mit bestem Resultat aus. Die Pr\u00fcfer Kgl. Bezirksamtmann Fleischmann aus Zusmarshausen, Bezirksvertreter Klingensteiner aus Dinkelscherben und der Sachverst\u00e4ndige Winkelmeyer aus Zusmarshausen empfahlen &#8220;aufs w\u00e4rmste&#8221; die Gr\u00fcndung einer Freiwilligen Feuerwehr. Die Leitung \u00fcbernahmen B\u00fcrgermeister Baumeister und der Lehrer Weiner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausr\u00fcstung:\u00a0<\/strong><br \/>\nDie Ausr\u00fcstung der Freiwilligen Feuerwehr Gabelbach war im Jahr 1957 wieder einmal an einem Tiefpunkt angekommen. Nur so ist es zu erkl\u00e4ren, da\u00df bei einer \u00dcbung &#8220;die 2. Gruppe&#8221; wohl ausr\u00fcckte, aber jeden Handgriff an den Ger\u00e4ten verweigerte oder kurz gesagt meuterte. Der Grund war der, da\u00df endlich einmal ein ordnungsm\u00e4\u00dfiger Anh\u00e4nger gekauft werden solle. Auch zu einer Alarm\u00fcbung 1957 kanm die Wehr &#8220;vollst\u00e4ndig zu sp\u00e4t&#8221;. Schuld daran war die veraltete Sirene.<br \/>\nAus diesem Grunde beschaffte die Gemeinde 1958 eine elektrische Alarmsirene, die auf der Molkerei montiert wurde, einen Spritzenanh\u00e4nger, ein Mehrzweckstrahlrohr und einen Gro\u00dfscheinwerfer, wodurch die Schlagkraft der Feuerwehr erheblich zunahm.<br \/>\nAuch die w\u00e4hrend des Krieges gekaufte DKW-Motorspritze befand sich nicht mehr in bestem Zustand und versagte schlie\u00dflich anl\u00e4\u00dflich einer Inspektion im Mai 1960 bei str\u00f6menden Regen vollst\u00e4ndig den Dienst. B\u00fcrgermeister Unverdorben und der Gemeinerat bestellten bereits vier Wochen sp\u00e4ter eine neue TS 8\/8 &#8220;VW-Bachert&#8221;-Spritze im Wert von 4000,&#8211; DM, die am 10. November 1960 an die Feuerwehr \u00fcbergeben wurde. Au\u00dferdem wurde Schlauchmaterial f\u00fcr 1100,&#8211; DM gekauft, so da\u00df die Feuerwehr in Bezug auf Ausr\u00fcstung und Schlagkraft &#8220;einen schon lange nicht mehr dagewesenen H\u00f6chststand&#8221; erreichte. Am 17.02.1998 erhielt die Feuerwehr eine Tragkraftspritze TS 8\/8 Typ &#8220;Rosenbauer&#8221;.<br \/>\nMit der Errichtung des Schnurger\u00fcstes am 18.07.1966 begann der Neubau des Feuerwehrhauses. Am 02.10.1967 wurde der Dachstuhl aufgerichtet; dabei passierte eine Panne, denn &#8220;fast alle Sparrenpaare st\u00fcrzten ein&#8221;; ernstlich verletzt wurde gl\u00fccklicherweise niemand. Am 12.11.1968 war es soweit: das neue Ger\u00e4tehaus erhielt im Rahmen einer \u00f6rtlichen Feier den kirchlichen Segen und wurde im Beisein von LandratWiesenthal, KBI Wiedemann und mehreren Kreisbrandr\u00e4ten offiziell der Feuerwehr \u00fcbergeben.<br \/>\nIn dieses neue Domizil zog auch das am 10.06.1967 gelieferte Heuwehrger\u00e4t mit ein. Die Freiwillige Feuerwehr Gabelbach betreute mit diesem Heuwehrger\u00e4t \u00fcber lange Jahre den gesamten westlichen Landkreis Augsburg bei \u00fcberhitzten Heust\u00f6cken.<br \/>\nBei der Inspektion am 23.05.1973 bem\u00e4ngelten die Pr\u00fcfer, da\u00df die Feuerwehr noch immer kein Fahrzeug habe. B\u00fcrgermeister Hartmann versprach, da\u00df er auf die Beschaffung eines Fahrzeug dr\u00e4ngen werde. Am 27.07.1974 beschlo\u00df daraufhin der Gemeinderat den Kauf eines L\u00f6schfahrzeugs LF 8 mit Kosten von 73.600,&#8211; DM. Das L\u00f6schfahrzeug konnte dann am 03.06.1975 bei der Firma Bachert in Friedrichshall abgeholt werden. Der ganze Gemeinderat und viele Feuerwehrleute waren bei diesem gro\u00dfen Ereignis dabei. Zusammen mit der zus\u00e4tzlich beschafften Atemschutzausr\u00fcstung und dem neuen Funkger\u00e4t r\u00fcckte die Freiwillige Feuerwehr Gabelbach &#8220;ganz betr\u00e4chtlich nach oben und ist somit auf der Stufe der gro\u00dfen Feuerwehren&#8221;. So stolz aber die Gabelbacher Wehr auf ihr neues Feuerwehrfahrzeug war, so sehr wurde sie wohl auch darum beneidet, angeblich sogar von ihrem Patenverein aus Zusmarshausen. Das neue L\u00f6schfahrzeug wurde am 09.05.1976 von Pfarrer Kusterer gesegnet und danach feierlich der Feuerwehr \u00fcbergeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufschwung:<\/strong><br \/>\nDem ersten Kommandanten der freiwilligen Feuerwehr, dem Schuhmachermeister Anton Weber ist es zu verdanken, da\u00df die Wehr bereits ein Jahr sp\u00e4ter beim Kreisfeuerwehrtag in Zusmarshausen mit Bravour abschnitt. In der Folge nahm der Verein unter dem n\u00e4chsten 1. Kommandanten Andreas Michler um 11 Mann zu.<br \/>\nAm 01.01.1886 wurde Josef Aumann zum neuen Kommandanten gew\u00e4hlt. Unter seiner F\u00fchrung stieg die Mitgliederzahl auf 57 Mann an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kriegjahre:\u00a0<\/strong><br \/>\nIm ersten Weltkrieg zogen 20 Feuerwehrkameraden ins Feld, von denen 2 schwer verwundet wurden; ein Kamerad kam nicht mehr aus dem Krieg zur\u00fcck. Noch weitaus gr\u00f6\u00dfere L\u00fccken ri\u00df dann nur wenige Jahre sp\u00e4ter der zweite Weltkrieg.<br \/>\nDoch auch in diesen schweren Zeiten trat die Feuerwehr nicht auf der Stelle. So entschlossen sich anl\u00e4\u00dflich einer Luftschutz\u00fcbung im Jahr 1941 der damalige B\u00fcrgermeister Scherer und der Wehrf\u00fchrer Streit zum Kauf einer neuen Motorspritze. &#8220;Die alte L\u00f6schmaschine geh\u00f6rte zu den \u00e4ltesten des Bezirks und war nicht mehr der Neuzeit angepa\u00dft; wegen der h\u00e4ufigen Luftangriffe war deshalb eine Katastrophe zu bef\u00fcrchten&#8221;. Im Jahr 1942, also mitten im Kriegszustand, bezog die Feuerwehr von der Firma Rup. Gogg und S\u00f6hne, Bayerische Motorenspritzenfabrik, Braunau a. Inn, eine neue Motorspritze mit Zubeh\u00f6r und Schl\u00e4uchen.<br \/>\nZwischen Auftragserteilung und Lieferung absolvierte Kommandant Streit einen 8-t\u00e4gigen Kurs an der Landesfeuerwehrschule in Regensburg und bildete sofort eine Gruppe von 9 Mann an der neuen Maschine aus. Am 5. Juli 1942 wurde anl\u00e4\u00dflich einer Inspektion die neue L\u00f6schmaschine abgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>50-J\u00e4hriges Feuerwehrjubil\u00e4um:\u00a0<\/strong><br \/>\nAm Sonntag, den 16. Juni 1929 war Gabelbach festlich geschm\u00fcckt. Nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche gedachte die Freiwillige Feuerwehr zusammen mit dem Veteranenverein der verstorbenen und gefallenen Mitglieder mit einer Kranzniederlegung am Heldengrab.<br \/>\nAnschlie\u00dfend wurde die Feuerwehr einer Inspektion unterzogen; &#8220;die Kritik fiel sehr zugunsten der Feuerwehr aus, die in ihrer Pflichterf\u00fcllung und Weiterausbildung fortfahren m\u00f6ge&#8221;. Nach der Inspektion maschierten die aktiven Feuerwehrm\u00e4nner zum Festlokal des Gastwirts Streit.<br \/>\nHier tagte fast drei Stunden die Sitzung des Bezirksverbandes der Feuerwehren unter Teilnahme der vollst\u00e4ndig erschienenen Kommandanten. Den Abschlu\u00df der Feierlichkeiten bildete Festzug, sowie die Ehrung der letzten beiden Gr\u00fcndungsmitglieder der Jubelwehr. Die Musikkapelle Gabelbach rundete das Fest mit Unterhaltung ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>75- j\u00e4hriges Gr\u00fcndungfest mit Fahnenweihe:\u00a0<\/strong><br \/>\nUnter dem neuen Kommandanten Scherer mu\u00dfte zun\u00e4chst einmal das 1953 anstehende 75-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsfest auf Wunsch von B\u00fcrgermeister Kastner aus verschiedenen Gr\u00fcnden um ein Jahr verschoben werden. Doch in der Jahreshauptversammlung im M\u00e4rz 1954 wurde dann ein Festausschu\u00df zur Ausrichtung des Festes bestimmt.<br \/>\nAm 23. Mai 1954 fand im Anschlu\u00df an eine Inspektion eine au\u00dferordentliche Generalversammlung statt. Einziger Tagesordnungspunkt war, nachdem die aktiven Feuerwehrm\u00e4nner schon mehrmals bei der Vorstandsschaft eine entsprechenden Antrags gestellt hatten, die Anschaffung einer Feuerwehrfahne. Die Mehrzahl der anwesenden Mitglieder stimmte nach lebhafter Debatte diesem Antrag zu und der Tag der Fahnenweihe wurde auf den 25. Juli 1954 festgelegt.<br \/>\nIn nur zwei Monaten schafften es dann Vorstandsschaft und Festausschu\u00df vom Kloster Obersch\u00f6nenfeld eine Fahne sticken zu lassen und das Fest vorzubereiten. Mai, Juni und Juli waren wohl 1954 die Hauptzeit der Feuerwehr, denn es ging um die Beschaffung einer Vereinsfahne. Was sich in diesen Monaten abspielte war wohl ein Triumph f\u00fcr den Verein im h\u00f6chsten Sinne des Wortes, aber viel mehr noch f\u00fcr die junge aktive Mannschaft der Feuerwehr, an ihrer Spitze die derzeitige 2. Gruppe. Was wohl niemand ahnte wurde Wirklichkeit: 75-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsfest mit Fahnenweihe und somit war der 25. Juli 1954 der Tag des Festes und die Kr\u00f6nung der Feuerwehr. Es wird lange dauern bis die Feuerwehr wieder ein solch sch\u00f6nes Fest feiern kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>100-j\u00e4hriges Feuerwehrjubil\u00e4um:\u00a0<\/strong><br \/>\nDas 90-j\u00e4hrige Feuerwehrjubil\u00e4um im Jahre 1968 mu\u00dfte ausfallen, da die Gemeinde eine einzige Baustelle war. Nicht nur die Stra\u00dfe im Oberdorf wurde in diesem Jahr gebaut, sondern auch eine vollst\u00e4ndig neue Wasserversorgung mit Hydranten im gesamten Ortsbereich.<br \/>\nAm 06.01.1977 wurde Karl Scherer zum 1. Vorsitzenden der Feuerwehr gew\u00e4hlt und gab gleichzeitig sein Amt als Kommandant, das er 25 Jahre bekleidet hatte, an Hubert Hartmann ab. Unter der neuen F\u00fchrung fanden dann vom 19. &#8211; 21.05.1978 die Festtage zum 100-j\u00e4hrigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Gabelbach statt.<br \/>\nZu Beginn des Festes gedachten die Feuerwehrm\u00e4nner zusammen mit dem auf Gabelbach stammenden Stadtpfarrer Josef Spengler aus G\u00f6ggingen sowie dem M\u00e4nnerchor des Vereins Augsburger Feuerwehren bei Fackelschein ihrer toten Kameraden.<br \/>\nAm Samstag nachmittag fanden sich mehr als 100 Gratulanten aus Herrlisheim im Elsa\u00df ein. Die Musikkapelle der franz\u00f6sichen Freunde trug am Samstagabend im vollbesetzten Bierzelt ma\u00dfgeblich zur fr\u00f6hlichen Stimmung der Festg\u00e4ste bei.<br \/>\nDer Festsonntag wurde mit einem feierlichen Festgottesdienst im Zelt eingeleitet. Am Nachmittag bewegte sich dann als sichtbarer H\u00f6hepunkt der Festtage der Festumzug mit fast 2000 Teilnehmern durch das buntgeschm\u00fcckte Dorf. Neben den Zuschauern, die zum Teil in dichtem Spalier standen, begr\u00fc\u00dften auch Kreisbrandrat Wiedemann, s\u00e4mtliche Kreisbrandinspektoren des Landkreises und verschiedene Kreisbrandmeister, dazu der Marktgemeinderat mit B\u00fcrgermeister Meixner an der Spitze, Mitglieder des Kreistages und Ortspfarrer Kusterer am Feuerwehrhaus die Zugteilnehmer. Im Anschlu\u00df an den Festzug wurde im Festzelt noch bis in die Nacht hinein der 100. Geburtstag der Gabelbacher Wehr gefeiert.<br \/>\nBereits zwei Tage darauf konnten die Gabelbacher, die fast alle bei der Erntearbeit auf den Feldern waren, im Dorf Rauchwolken aufsteigen sehen. Beim Stuhler brannte der Stadel.. Mit der neuen Motorspritze war die Gabelbacher Feuerwehr so schlagkr\u00e4ftig, da\u00df fremde Wehren nicht mehr eingesetzt werden mu\u00dften. Das Wohnhaus konnte gerettet werden, nicht aber der unmittelbar angrenzende Kleinstadel.<br \/>\nEbenfalls im Jahr 1942 wurde der Kommandant Streit zum Bezirksunterf\u00fchrer bestimmt und war damit f\u00fcr ingesamt 11 Feuerwehren verantwortlich. F\u00fcr die F\u00fchrer der Wehren und deren Stellvertreter f\u00fchrte er im Oktober 1942 einen Schulungskurs in Gabelbach durch. Nach 26-j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit, in deren Verlauf er 16 Br\u00e4nde, davon einen M\u00fchlenbodenbrand, eine Waldbrand und einen Waggonbrand, bew\u00e4ltigen mu\u00dfte, ist Kommandant Streit im Fr\u00fchjahr 1946 zur\u00fcckgetreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">26.05.2008<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Segnung des Gabelbacher Feuerwehrger\u00e4tehauses mit integriertem Sch\u00fctzenheim und Jugendraum durch Pfarrer M\u00fcller von St. Martin endete ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Projekt im westlichen Landkreis von Augsburg.Getr\u00e4umt haben die Freiwillige Feuerwehr Gabelbach unter der Leitung von Sebastian Scherer und der Sch\u00fctzenverein und die Mitglieder des Sch\u00fctzenvereins Burg Fried mit ihrem Vorsitzenden Josef Hartmann um die Jahrtausendwende. W\u00e4hrend die Floriansj\u00fcnger von einem modernen Ger\u00e4tehaus mit ad\u00e4quaten Reinigungpl\u00e4tzen f\u00fcr die Feuerwehr-Ausr\u00fcstung und einer Erneuerung der sanit\u00e4ren Anlagen tr\u00e4umen, w\u00fcnschten sich die Sch\u00fctzen eine Schie\u00dfanlage, auf der auch \u00fcberregionale Wettk\u00e4mpfe stattfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch bevor mit dem eigenlichen Bau begonnen werden konnte, musste das von der Marktgemeinde Zusmarshausen zur Verf\u00fcgung gestellte Grundst\u00fcck mit Punktfundamenten hergerichtet werden, da der Untergrund haupts\u00e4chlich aus Schluff und Flie\u00dfsand besteht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ungef\u00e4hr drei Jahre verzichteten Ehefrauen in der Freizeit auf ihre M\u00e4nner &#8211; Kinder auf ihre V\u00e4ter, denn diese spendeten ihre Zeit der Verwirklichung des Gabelbacher Traum`s. Zeitweise wurden auf der Baustelle 30 Helfer gesichtet, von denen einige sogar ihren Urlaub hergaben. Nahezu 15600 unentgeldliche Arbeitsstunden waren f\u00fcr die Umsetzung des 600.000 Euro-Projektes erforderlich, um einen \u201cOrt der Begegnung\u201d entstehen zu lassen, von denen die Gemeinde Zusmarshausen in der Vergangenheit 340.000 Euro beisteuerte und der Freistaat Bayern 37.000 Euro zur Verf\u00fcgung stellte. Gro\u00dfz\u00fcgige Spenden (14.000 Euro), Bank- und Privatdarlehen machten den Bau letztendlich m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So \u00fcberzeugte sich Landrat Martin Sailer und Zusmarshausen`s B\u00fcrgermeister Albert Lettinger bei der feierlichen Einweihung von der sinnvollen Investtion in die Zukunft. Befreundete Vereine und die Gabelbacher Bev\u00f6lkerung zollten bei der Segnung ihre Hochachtung der erbrachten Leitung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">06.01.2007:<br \/>\nKarl Fischer scheidet nach 18 Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der freiwilligen Feuerwehr aus. Kommandant J\u00fcrgen St\u00f6ckle und der 1. Vorsitzende Sebastian Scherer bedankten sich f\u00fcr die Arbeit als Kassierer, die gerade in der Phase des Neubaus des Feuerwehrhauses erheblichen Einsatz erforderte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14.10.2006:<br \/>\nEin Scheunenbrand neben dem Feuerwehrger\u00e4tehaus l\u00e4\u00dft die freiwillige Feuerwehr Gabelbach ausr\u00fccken. Unterst\u00fctzt durch die Feuerwehren Zusmarshausen und Steinekirch verhindern die Mannschaften ein \u00dcbergreifen der Flammen auf das Wohnhaus des Landwirtes Scherer. Die Rinder k\u00f6nnen noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone gebracht werden. Bis zum 15.10.2006 k\u00e4mpfen die Feuerwehrm\u00e4nner gegen immer wieder aufflammende Glutnester. Die Scheune wird abgerissen. Fotos vom Einsatz hier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gabelbacher Feuerwehr heute:<br \/>\nDie Gabelbacher Feuerwehr z\u00e4hlt heute ca. 120 Vereinsmitglieder von denen ca. 65 Mann aktiven Dienst leisten.<br \/>\nDem Verein stehen der 1. Vorsitzenden Sebastian Scherer und der 2. Vorsitzende Elmar Gleich zwei Kameraden vor. Die aktive Wehr wird von den Kommandanten J\u00fcrgen St\u00f6ckle und Thomas Lanzend\u00f6rfer gef\u00fchrt. Diese werden von vier Gruppenf\u00fchrern unterst\u00fctzt. Eine Unterteilung in vier Gruppen sichert den \u00dcbungsverlauf und sorgt f\u00fcr einen ensprechenden Leistungsstand innerhalb der Wehr.<br \/>\nZur Zeit l\u00e4uft als gr\u00f6\u00dfte Einzelma\u00dfnahme (nach dem Bau von 1966) in der Geschichte der Feuerwehr Gabelbach der Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrger\u00e4tehauses mit angeschlossenem Neubau des Sch\u00fctzenheimes. Hierbei wird die Grundfl\u00e4che der Fahrzeug- und Ger\u00e4tehalle um ca. 30% erweitert und ein entsprechender Schulungsraum, sowie eine Bekleidungskammer und ein Kommandantenb\u00fcro im Dachgeschoss erstellt. Dabei flie\u00dft ein sehr gro\u00dfer Anteil an freiwilliger Eigenleistung ein.<br \/>\nEs entsteht ein zeitgem\u00e4\u00dfer Bau, welcher das Funktionieren der Feuerwehr f\u00fcr die n\u00e4chsten Generationen sichern sollte. Der Abschluss der Bauarbeiten mit Au\u00dfenanlagen ist f\u00fcr Mitte 2007 geplant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14.10.2006:<br \/>\nEin Scheunenbrand neben dem Feuerwehrger\u00e4tehaus l\u00e4\u00dft die freiwillige Feuerwehr Gabelbach ausr\u00fccken. Unterst\u00fctzt durch die Feuerwehren Zusmarshausen und Steinekirch verhindern die Mannschaften ein \u00dcbergreifen der Flammen auf das Wohnhaus des Landwirtes Scherer. Die Rinder k\u00f6nnen noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone gebracht werden. Bis zum 15.10.2006 k\u00e4mpfen die Feuerwehrm\u00e4nner gegen immer wieder aufflammende Glutnester. Die Scheune wird abgerissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mai 2008:<br \/>\nEinweihung des neuen Feuerwehrger\u00e4tehauses und des Sch\u00fctzenheim`s. Das Haus wurde in dreij\u00e4hriger Bauzeit haupts\u00e4chlich in Eigenleistung erbaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcndung:\u00a0 Eine Feuerwehr gibt es in Gabelbach nicht erst seit 1878. Bereits Jahre zuvor bestand eine Pflichtfeuerwehr. Am 24. Oktober 1878 wurde die &#8220;Freiwillige Feuerwehr Gabelbach&#8221; gegr\u00fcndet. Anla\u00df hierf\u00fcr war die Beschaffung einer neuen L\u00f6schmaschine (kleine Spritze auf einem Handgestell aus der Fabrik Bl\u00fcmlein,W\u00fcrzburg) durch die Gemeinde Gabelbach unter ihrem damaligen B\u00fcrgermeister Baumeister. 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